Ergebnisse PDF Drucken E-Mail
News - Allgemein
Sonntag, den 29. August 2010 um 16:46 Uhr

Die Ergebnisse des diesjährigen A.F.F.I.-Cups sind jetzt online einsehbar.

 
A Creative Bridge Across the Ocean PDF Drucken E-Mail
News - Allgemein
Donnerstag, den 26. August 2010 um 09:49 Uhr

Austellungseröffnung, Videopremiere und anschließende Diskussion des Projektes "A Creative Bridge Across the Ocean"

24. September ab 19 Uhr

Im Sommer 2010 verbrachte eine Gruppe Chemnitzer Jugendlicher einen Monat in Flagstaff/ Arizona, um an einem Jugendaustausch mit jungen Navajo-Indianern teilzunehmen. Ermöglicht wurde das Projekt durch eine Zusammenarbeit zwischen dem Pyrocatharsis e.V. aus Chemnitz und der Native-American Punkrockband BLACKFIRE, die sich in Flagstaff für soziale und politische Themen engagiert und zusammen mit Freiwilligen ein soziales Zentrum betreibt, in welchem auch das Jugendprojekt "outta your backpack media" befindet. Am 24.09. werden die Chemnitzer TeilnehmerInnen des Jugendaustausches von ihren Erlebnissen in den USA berichten und einen Einblick in die aktuelle Lebenssituation und die Problemlagen der Native Americans geben.
Außerdem wird an diesem Abend sowohl die Videodokumentation des Projektes an diesem Abend Premiere feiern und die Fotoausstellung "A Creative Bridge Across the Ocean" eröffnet. Auch kulinarische Eindrücke der Reise können durch den Genuß der "Navajo-Tacos" und des "ROOT BEER" am 24.09. gewonnen werden.

 
A.F.F.I.-Cup an Immerblau PDF Drucken E-Mail
News - Politik
Mittwoch, den 25. August 2010 um 20:42 Uhr

In der sengenden Hitze des letzten Samstags ging der diesjährige Cup der Antifaschistischen Fussball-Faninitiative an den 1. FC Immerblau, ein Team was sich im Umfeld des Domizil e.V. verortet. Herzlichen Glückwunsch!

Bevor hier in Kürze das gesamte Tableau und Spielberichte erscheinen, noch eine weitere PM des WKB e.V. in Sachen "Fussball". Der Forderung nach einer öffentlichen Benennung und Stellungenahme des CFC schließen wir uns vollständig an. Da es in der Fanszene des CFC neonazistische Gruppen gibt und Heimspiele des Vereins wiederholt Ausgangspunkt und Podium für menschenverachtende Äußerungen und Aktionen waren, erwarten wir, wie der WKB e.V., endlich eine öffentliche Problematisierung und Distanzierung seitens des Chemnitzer FC. Das ist keine Forderung von irgendwelchen Leuten, die mit Fussball nicht am Hut haben, sondern von Menschen, die regelmäßig die Heimspiele als Anhänger des CFC besuchen. Bereits jetzt haben sich einige Fans entschlossen, vorerst keine Spiele mehr zu besuchen, bis eine öffentliche und ernstgemeinte Auseinandersetzung über das Nazi-Problem beim Club stattfindet. Dazu gehört, dass nicht den Veranstaltern einer Fußballparty der schwarze Peter für den Überfall zugeschoben wird, weil "man es ja wissen könnte" bzw. "es herausgefordert hat". Dazu gehört auch, Meinungen nicht als "politisch" abzutun, wenn man gerade öffentlich, d.h. politisch, argumentiert. Eine Ablehnung des "Politischen" im Stadion dient hier in Chemnitz immer nur der Nichtproblematisierung von Nazi-Problemen. Unpolitische Fussballspiele gibt es nicht. Wenn unterschiedliche  Menschen bei einem Fussballspiel zusammenkommen und streiten ist das politisch, oder hat "Fussball-Mafia-DFB" keinen politischen Gehalt, hat der Streit um Stehplätze wegen Stimmung, Stadionverbote wegen Pyro, Überwachung und Ausreisebeschränkungen nichts mit Politik zu tun? Die Ablehnung des "Politischen" will immer nur die eigenen Diskriminierungen und Ausfälle verschwinden lassen. Aktionen gegen rassistische und rechtsradikale Gewalt und Stimmungsmache sind natürlich "politisch" und gleichzeitig notwendig. Sie finden unsere Unterstützung.

A.F.F.I. Chemnitz

Hier gehts zur PM des WKB

 
Morgen? Westkampfbahn! PDF Drucken E-Mail
News - Allgemein
Freitag, den 20. August 2010 um 09:13 Uhr

Ein letzter Hinweis auf den morgigen A.F.F.I.-Cup: Neben 18 Teams wird auch die Ausstellung "Strafraum Sachsen" der Initiative für mehr gesellschaftliche Verantwortung im Breitensport - Fußball e.V. zu sehen sein, die aufgrund von Vorkommnissen (s.u.) lokal aktuell ist:

"Die Ausstellung präsentiert und diskutiert die Desintegrationsmechanismen von Diskriminierung und schlägt mittels dieser eine Brücke von gesellschaftlichen Normalitäten zum allseits beliebten Fußball. Jedoch werden auch die integrativen Möglichkeiten des Fußballs und seine Identifikationsangebote in den Blick genommen. Die Moti­vation der Ausstellung ist gesellschaftspolitisch: Es geht darum, ein Bewusstsein für Prozesse gruppenspezifischer Dis­kriminierung zu schaffen und Modelle von Ausgrenzung aufzuzeigen, ohne dabei die positiven und integrativen Seiten des Sports zuzudecken. Vielmehr sehen wir in diesem eine Beitrag zur Lösung des desintegrativen Dilemmas: Durch die Erfahrung von Solidarität und Fairness können junge Menschen im Fußball lernen, dass die eigene Sozialität ohne Zu­schreibungen von Stereotype und Vorurteilen entwickelt werden kann."

Los geht es 10 Uhr. Heute Abend steht zunächst die Auslosung im mobilen Studio der BSG Radio T an, live von den Begehungen aus der Karl-Liebknecht-Schule auf dem Brühl.

 
Überfall auf Reitbahnstraße 84 PDF Drucken E-Mail
News - Politik
Sonntag, den 15. August 2010 um 19:55 Uhr

Aus aktuellem Anlass eine PM des WKB e.V.:

Am Samstag, den 14. August 2010, gegen 23:20 Uhr wurde eine Party in der Reitbahnstraße 84 von mindestens 30 vermummten Personen überfallen. Die Angreifer gingen mit Knüppeln und Steinen gegen die Feiernden vor. Dabei wurden mehrere Personen verletzt, eine musste stationär behandelt werden. Es gingen mehrere Fensterscheiben und Mobiliar zu Bruch. Die Angreifer konnten von den BesucherInnen des Festes jedoch am Eindringen in das Gebäude gehindert und schnell vertrieben werden.

Auf der Party feierten ca. 150 Gäste, darunter BesucherInnen des Stadtteilfestes im Reitbahnviertel und Fussballfans des FC St. Pauli gemeinsam mit Fans des Chemnitzer FC nach dem Pokalspiel. Die VeranstalterInnen des Festes vermuten, dass ein direkter Zusammenhang zu dem Fussballspiel zwischen CFC und FC St. Pauli besteht, welches am gleichen Tag in Chemnitz stattfand. Fans des FC St. Pauli waren bereits vor, während und nach dem Spiel Provokationen und Angriffen von neo-nazistischen Hooligans und Fußballfans ausgesetzt. Auch der Mannschaftsbus des FC St. Pauli wurde angegriffen. Schon um 19 Uhr waren rund um die Partyveranstaltung kleinere Nazigruppen unterwegs, welche sich auf dem Netto-Parkplatz an der Bernsdorfer Straße sammelten. Sie wurden dort von der Polizei kontrolliert und erhielten Platzverweise.

Vermutlich die gleiche Gruppe griff dann gegen 23:20 Uhr die Feiernden an der Reitbahnstraße 84 an. Charles aus Hamburg, der gemeinsam mit CFC-Fans feierte: „Wir saßen draußen auf dem Gehweg und unterhielten uns, als plötzlich aus Richtung Ritterstraße ein Mob von Vermummten mit Knüppeln heranstürmte. Die haben sich dann Steine aus dem Gleisbett genommen und auf uns geschmissen. Dann habe ich gesehen wie eine Person von drei Angreifern geschlagen und über die Kreuzung gezerrt wurde. Einige Anwohner haben dazu sogar Beifall vom Balkon geklatscht.“
Ein Vorstandsmitglied des Vereins Wiederbelebung kulturellen Brachlandes e.V. erklärte, dass dies nicht der erste Angriff auf das alternative Kulturprojekt Reitbahnstraße 84 war. In den letzten drei Jahren gab es mehr als 10 Sachbeschädigungen und Provokationen, darunter einen Brandanschlag vor zwei Jahren. Das Projekt, dass Ende August auf Bestreben der GGG und unter Duldung der Stadt Chemnitz die Segel streichen muss, hatte für den Samstag zu einer Soli-Party für alternative Wohn- und Kulturprojekte in Chemnitz eingeladen.

Vorstand des WkB e.V.

siehe dazu auch: Stellungnahme des Netzwerkes für Jugend- und Kulturarbeit e.V.

 
Ich bin jung und brauche das Geld - Was kostet die Welt?* PDF Drucken E-Mail
News - Allgemein
Mittwoch, den 11. August 2010 um 11:03 Uhr

Die Verwaltung hat ihr Entwicklungs- und Konsolidierungskonzept (EKKo) fertig- und vorgestellt. Der städtische Haushalt soll danach bis 2015 dauerhaft um 50,141 Millionen Euro (euphemistisch) verschlankt werden. Das Dezernat 5, welches die Bereiche Soziales, Kultur, Jugend und Familie, Gesundheit und Sport umfasst, muss dabei knapp 42% der Konsolidierungsmasse erbringen. Das Netzwerk für Kultur- und Jugendarbeit e.V., dem auch das AJZ angehört, hat ein Positionspapier dazu veröffentlicht. Weitere Informationen und Positionen unter dem Aktionsblog.

*) Eko Fresh 2003 bzw. 2010

 

 
Zur angestrebten Umbenennung des LAP PDF Drucken E-Mail
News - Politik
Freitag, den 16. Juli 2010 um 10:31 Uhr

Das Alternative Jugendzentrum Chemnitz e.V. lehnt die von den Stadtratsfraktionen der FDP und CDU angestrebte Umbenennung des „Lokalen Aktionsplans für Toleranz und Demokratie, gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit der Stadt Chemnitz“ ab. Der LAP soll sich nach Ansicht beider Fraktionen ab sofort gegen jedwede Form von „Extremismus“ richten und ein Vorgehen gegen „Linksextremismus“ im Titel verankert werden.

Der LAP ist in langen Diskussionen und Beteiligungsrunden „von Unten“ erarbeitet und schließlich vom Stadtrat beschlossen worden. Sämtliche demokratischen Parteien der Stadt wurden aufgerufen sich an diesem Prozess zu beteiligen. Auf Grundlage einer Situationsanalyse, welche das Bestehen einer agilen neonazistischen Szene in der Stadt, bestehende Ausgrenzungen von MigrantInnen sowie Demokratiedefizite als Problemfelder offen legte, hat der LAP seinen Inhalt und Titel erhalten. Jetzt soll er allein auf Grundlage politischer Großwetterlage mit Totalitarismustheorie und Extremismusformel durch Ratsbeschluss „von Oben“ umbenannt werden. Das stellt den bisher partizipativen und demokratischen Prozess auf den Kopf.

Grundlage des Ansinnens ist die „Extremismusformel“, das Verständnis einer Bedrohung der Gesellschaft (oder besser Gemeinschaft) durch an den Rändern abgrenzbare Extremisten. Diese u. a. vom Chemnitzer Politikwissenschaftler Jesse vertretene „Theorie“ beruht allein auf Klassifizierungen des Verfassungsschutzes und ist wissenschaftlich nicht haltbar. Das wurde in zahlreichen Studien wie zum Beispiel von Decker & Brähler („Vom Rand zur Mitte“) und Heitmeyer („Deutsche Zustände“) belegt. Nationalistische, rassistische und andere diskriminierende Einstellungen sowie autoritäre Hierarchie- und Ordnungsvorstellungen sind danach auch in der sogenannten Mitte der Gesellschaft weit verbreitet. Mit einem Blick auf die „Ränder“ geraten diese ebenso aus dem Blick wie ausgrenzende Strukturen und Diskurse, die von Akteuren der „Mitte“ verantwortet werden.
Deshalb unterstützt das Alternative Jugendzentrum Chemnitz den Aufruf der Initiative gegen jeden Extremismusbegriff.

Wir wenden uns damit gegen zweierlei:
1. Gegen die Umbenennung „von Oben“ ohne Rücksicht auf die Akteure und den demokratischen Entstehungsprozess des LAP
2. Gegen eine stärkere Verankerung der Extremismusformel im Lokalen Aktionsplan. Wir sind mit dem derzeitigen Titel, der den Begriff „Rechtsextremismus“ führt, auch nicht zufrieden. Über einen neuen Namen und die Ausrichtung des LAP wird jedoch im Zuge der Beteiligungsrunden der Fortschreibung zu streiten sein.

In der Tat ist es egal – um das Beispiel des Beschlussantrages zu bemühen – in welche Richtung der betrunkene Bauer vom Pferd fällt, problematisch ist, dass er sich am gutbürgerlichen Stammtisch betrunken hat.

AJZ e.V. Chemnitz, 16.07.2010

 

 
Talschocken, Extremismus und Demenz - Der Wettbewerb PDF Drucken E-Mail
News - Allgemein
Freitag, den 18. Juni 2010 um 08:33 Uhr

Anlässlich 20 Jahren AJZ ruft das Mediencafe m54 zum Kurzfilmwettbewerb unter obigem Motto auf. Teilnehmen kann jede und jeder der oder die zu den Schlagworten Talschocken, Extremismus und Demenz - drei Worte, die beim Thema Chemnitz in der Luft liegen - einen kurzen Filmbeitrag beisteuern möchte. Erlaubt ist grundsätzlich alles, Beiträge, die inhaltlich dem Selbstverständnis des AJZ zuwiderlaufen, landen kommentarlos im Müll. Das Selbstverständnis findet Ihr auf der Startseite der AJZ-Webseite.
Höchstlänge der Filme sollte 10 Minuten sein, Einsendeschluss ist der 31. August 2010. Im Rahmen unserer Geburtstagsfeierlichkeiten im September werden wir einen Filmabend mit Beiträgen des Wettbewerbs veranstalten, zu dem wir unsere Favoriten auch auszeichnen werden. Unter allen Einsendungen wird die Jury werthaltige Sachpreise vergeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bitte sendet Eure Beiträge im Format avi auf DVD oder CD ein.

Kontaktadresse: m54 im AJZ Chemnitz, Stichwort "Filmwettbewerb", Chemnitztalstrasse 54, 09114 Chemnitz. Bei Fragen wendet Euch bitte per e-mail an m54[at]gmx.net.